Schweizer Rennpferde reisen mit Hightech-Decken nach China

In einem Projekt mit der Veterinärwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich und dem appenzellischen Textilunternehmen Eschler hat die Empa mit Unterstützung von Swiss Olympic neuartige Pferdedecken entwickelt. Die Decken sollen die Sportpferde der Schweizer Mannschaft an den Olympischen Spielen in Hongkong (wo die Reitwettbewerbe stattfinden) vor abrupten Temperaturanstiegen schützen und nach dem Wettkampf bei der Rückkehr in den Stall vor dem gefürchteten Nachkühleffekt bewahren. Vor kurzem wurden die Hightech-Decken in der Klimakammer der Empa in St.Gallen an Shetlandponys getestet und für gut befunden. Wenn Pferde und Reiter zu den Wettkämpfen der Olympischen Spiele antreten, wird es in Hongkong - wie immer im Sommer - sehr heiss und feucht sein. Drei spezielle Decken bieten den Schweizer TurnierpferdenSchutz: Wechseln sie vom klimatisierten Stall auf das Wettkampfgelände, werden sie mit Kühldecken vor der Sonneneinstrahlung geschützt. So überstehen sie Hitzestrapazen besser und sind überhaupt erst zu Höchstleistungen fähig. Nach dem Wettkampf helfen ihnen so genannte Abschwitzdecken, möglichst schnell wieder zu trocknen: eine Decke vor der Rückkehr in den Stall, die andere dann im klimatisierten Raum.
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