«Das Problem nimmt insgesamt zu»
Zurich - University of Zurich - Auch diese Weihnachten werden viele Kinder Computerspiele auf dem Gabentisch finden. Machen sich Eltern damit zu Helfershelfern einer bisher unterschätzten Sucht? Michael Rufer, stellvertretender Direktor der Psychiatrischen Poliklinik, sagt: Nicht unbedingt. Aber feste Regeln sollten bestimmen was, wann und wie lange gespielt werden darf. Marita Fuchs Laut einer deutschen Studie spielen 15-jährige Jungen im Durchschnitt knapp 2,5 Stunden täglich am Computer, mit der Spielkonsole oder mit mobilen Geräten. Mädchen bringen es auf fast eine Stunde am Tag. Wo hört das Spiel auf und wo fängt die Sucht an? Wenn Jugendliche oder Erwachsene intensiv spielen, sind die Schäden meistens sozialer Art. Es folgt ein sozialer Rückzug, Freundschaften werden vernachlässigt, bei Jugendlichen kommt es häufig zu massiv schlechteren Leistungen in der Schule.


