CO2-Anstieg und Klimaerwärmung verstärken sich gegenseitig

Bern - Universität Bern - Der vom Menschen verursachte Klimawandel bewirkt eine zusätzliche Freisetzung des Treibhausgases CO" aus der Landbiosphäre und dem Ozean " dadurch wird die globale Erwärmung verstärkt. Mit jedem Grad Erwärmung steigt der CO"-Gehalt in der Luft um etwa 3 Prozent an. Zu diesem Schluss kommen Klimatologen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Universitäten Bern und Mainz in einer Studie, die in der Zeitschrift «Nature"am 28. Januar 2010 publiziert wird. Lufteinschlüsse in Eisbohrkernen aus der Antarktis und Jahrringe der Bäume liefern der Forschung die zuverlässigsten Daten, wenn es darum geht, aktuelle Klimaveränderungen mit der globalen Klimageschichte der letzten Jahrtausende zu vergleichen und Klimamodelle zu testen. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald Schnee und Landschaft WSL, die Universität Bern und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die weltweit führend in der Analyse von Jahrringen und Eisbohrkernen und in der Modellierung der Zusammenhänge von Klima und Kohlenstoffkreislauf sind, haben die Klimaschwankungen der letzten 1000 Jahre unter die Lupe genommen. Die Forschenden um David Frank, die unter dem Dach des Berner Oeschger Zentrums für Klimaforschung zusammenarbeiten, können aufgrund ihrer aufwändigen, in der Zeitschrift «Nature» veröffentlichten Analyse nun viel genauer quantifizieren, wie stark der CO₂-Gehalt der Luft durch Klimaschwankungen in der vorindustriellen Periode beeinflusst wurde.
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