Krebs " eine Krankheit der Gene
Frankfurt - Universität Frankfurt - FRANKFURT. Inder M. Verma gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern, wenn es um die Entwicklung von speziellen Viren für Gentherapien geht. Als "Genfähren" schleusen genetisch veränderte Viren intakte Gene in das Erbgut des Empfängers. Sie ersetzen die defekten oder fehlenden Gene in der Patientenzelle und bieten somit Menschen mit bisher unheilbaren Krankheiten gute Chancen auf Heilung. Im Rahmen der Aventis Perspective Lecture an der Goethe-Universität wird Inder M. Verma am Mittwoch, den 10. Februar 2010 über den Nutzen sowie die Gefahren beim Einsatz von vermehrungsfähigen lentiviralen Genfähren in Gentherapien referieren. Bis vor 15 Jahren konnten Viren, die Gene transportieren, nur in Zellen eindringen, die sich teilen. Im menschlichen Körper betrifft das aber nur einen Bruchteil der Zellen.



